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Wohnprojekte

Wohnprojekte stellen die umfassendste Art des gemeinschaftlichen Wohnens dar. Hier wird der Gedanke des Zusammenlebens im Alter auf eine ganze Wohnanlage übertragen, die zumeist aus mehreren Häusern bzw. Wohneinheiten sowie Gemeinschaftsräumen und -flächen besteht. Träger von Wohnprojekten können Privatpersonen sein, die sich zu einer Gemeinschaft zusammengeschlossen und diese ins Leben gerufen haben, oder auch privatwirtschaftliche Unternehmen. Eine detaillierte Übersicht über die bereits verwirklichten Projekte findet sich auf den Seiten des Forums Gemeinschaftliches Wohnen e.V. 

Um den Ansprüchen und Bedürfnissen der Bewohner Rechnung zu tragen, zeichnen sich Wohnprojekte durch eine konsequente Beachtung und Umsetzung der Standards für barrierefreies Bauen aus. Ebenfalls werden Wohneinheiten in unterschiedlichen Größen und somit auch zu unterschiedlichen Preisen angeboten, um den jeweiligen Bedürfnissen der (zukünftigen) Bewohner gerecht zu werden. Ebenfalls wird im Zuge der Realisierung von Wohnprojekten zumeist auf eine altersgerechte Lage geachtet. Dies betrifft eine gute Anbindung an das öffentliche Nahverkehrsnetz genauso wie das Vorhandensein einer entsprechenden Infrastruktur, beispielswiese mit Einkaufsmöglichkeiten und Arztpraxen in der unmittelbaren Nachbarschaft.

Zentraler Aspekt von Wohnprojekten ist – wie auch im Falle der Wohngemeinschaft und der Hausgemeinschaft – das gemeinschaftliche Miteinander der Bewohner, die sich im Alltag unterstützen und sich gegenseitig vor einer drohenden Vereinsamung im Alter bewahren. Zu diesem Zweck gibt es spezielle Gemeinschaftsräume und -flächen, die als Treffpunkte und Orte der sozialen Interaktion dienen und beispielsweise für gemeinsame Fernsehabende oder Sommerfeste genutzt werden können. Die Kosten für den Unterhalt und die Instandhaltung derartiger Gemeinschaftsflächen werden üblicherweise anteilig auf die Bewohner umgelegt. Diesen zusätzlichen Kosten stehen Einsparungen gegenüber, die sich beispielsweise dadurch ergeben, dass anfallende Kosten für Hilfs- und ambulante Pflegedienste unter mehreren oder allen Bewohnern aufgeteilt werden. Auf diese Weise kann die finanzielle Belastung für den Einzelnen reduziert werden.

 

Das Wichtigste im Überblick: Wohnprojekte

  • Konsequente Umsetzung der Standards für barrierefreies Bauen
  • Altersgerechte Wohnlage, d.h. gute Anbindung an das öffentliche Nahverkehrsnetz sowie entsprechende Infrastruktur in der Nachbarschaft (Geschäfte, Arztpraxen, etc.)
  • Wohneinheiten in verschiedenen Größen und zu unterschiedlichen Mieten
  • Klare Trennung zwischen privaten Wohnbereichen und gemeinschaftlich genutzten Räumen und -flächen
  • Gemeinschaftliche, anteilige Kostenübernahme für den Unterhalt der Gemeinschaftsräume und -flächen
  • Kostenersparnisse durch z.B. Umlage der Kosten für Pflege- und Betreuungsdienste auf die Gemeinschaft möglich

 

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